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KOMMOS-STRAND
Der Kommos-Strand ist ein langer, naturbelassener Küstenabschnitt von über 2 km Länge und bis zu 40 Metern Breite. Er besteht aus feinem, goldfarbenem Sand und wird von natürlichen Dünen sowie niedrigen Klippen mit Tamarisken gesäumt, die teilweise Schatten spenden. Der Strand ist bekannt für seine Sauberkeit, das klare Wasser und seine entspannte Atmosphäre und ist auch bei Naturisten sehr beliebt, mit einem entsprechenden Bereich im nördlichen Teil.
Am südlichen Ende, in der Nähe der bekannten Kommos-Taverne und unweit der archäologischen Stätte, finden Besucher grundlegende Einrichtungen wie Sonnenschirme, Liegen, Duschen, Toiletten und einen Rettungsschwimmer. Der Meeresboden variiert entlang des Strandes: Im Norden gibt es felsige Bereiche, während im Süden sandiger Untergrund vorherrscht, ideal zum Schwimmen. Die klaren Gewässer eignen sich zudem gut zum Schnorcheln, da hier viele Fische zu beobachten sind.
Kommos ist nicht nur ein schöner Strand, sondern auch eine bedeutende archäologische Stätte. Die Ausgrabungen einer großen Siedlung aus der Bronzezeit begannen 1976, nachdem der Ort bereits 1924 durch Hinweise von Sir Arthur Evans bekannt wurde. In der Antike war Kommos ein wichtiger minoischer Hafen mit monumentalen Gebäuden, großen Lageranlagen und einer blühenden Stadt (ca. 1800–1200 v. Chr.). Spätere Funde umfassen ein griechisches Heiligtum, das bis in die frühe römische Zeit (ca. 200 n. Chr.) genutzt wurde. Die entdeckten Artefakte belegen Handelsverbindungen bis nach Zypern, Ägypten und Sardinien.
Der Kommos-Strand gilt als einer der besten Naturistenstrände Kretas und bietet selbst in der Hochsaison ausreichend Platz. Im hinteren Bereich des Strandes spenden Bäume natürlichen Schatten.
Besucher sollten beachten, dass Kommos auch ein wichtiger Nistplatz für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) ist, die von der Organisation Archelon geschützt wird. Nester dürfen nicht gestört werden, und geschlüpfte Jungtiere sollten nicht ins Meer begleitet werden, da sie ihren Weg selbst finden müssen. Nachtbesuche während der Brutzeit sollten vermieden werden, und wie überall gilt: Hinterlassen Sie keinen Müll, sondern nur Fußspuren im Sand.